Sauerbraten

… mal etwas anders.

Sauerbraten

Herzhafte Serviettenknödel aus gemischten Brotresten und vielen Kräutern, angebraten. Sauce aus Bratenansatz mit Zwiebeln, Rosinen, Pumpernickel, Rübenkraut und viel Rotwein. 😉 Dazu noch ein Apfel-Preiselbeer-Kompott.

 

Gruss Jürgen

 

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Pilzgericht

… garantiert nicht giftig. 😉

Pilzgericht

Kräuterseitlinge paniert mit mediteranem Grillgemüse.

 

Gruss Jürgen

Fujifilm X-T10 Praxistest

X-T10_fronts

In einem speraten Blog versuche ich einmal mehr Informationen über Systemkameras, insbesondere zu der Fujifilm X-T10, bereitszustellen. Es gibt zwar schon die ein oder anderen Beiträge dazu, aber meistens sind diese nicht sehr aussagekräftig. Erfahrung baut sich nicht von heute auf morgen auf und mir ist auch schleierhaft, wie man einen Kameratest mal kurz über 10 Tage machen kann. Ich jedenfalls brauche Ergebnisse aus der Praxis und viele Wochen mit einer Kamera um Vor- und Nachteile überhaupt ausmachen zu können.

Für die Fuji X-T10 werde ich mir besonders viel Zeit nehmen, da ich mit ihr das DSLR-Lager verlassen möchte. Mein fundiertes Wissen welches ich über Jahrzehnte sammeln konnte hilft mir dabei die Kamera praxisnah auf Herz und Nieren zu testen. Und was soll ich sagen, die X-T10 hat mich bisher nicht enttäuscht.

Aber wie schon gesagt, wer Interesse daran hat, kann die Informationen in meinem X-T10 Blog nachlesen.

Gruss Jürgen

Fujifilm X-T10 – der sanfte Umstieg

Der grosse Trend hat auch uns erwischt – hin zur Systemkamera. Neugierig geworden, warum so viele Kollegen aus dem DSLR-Lager ins DSLM-Lager wechseln, haben wir uns auch mal etwas eingehender damit beschäftigt.

Warum aber überhaupt diese Überlegung? Kompaktheit, Gewicht – nein, dass wäre zumindest für mich eher ein K.O.-Kriterium. Für Isi spielt das schon eher eine Rolle, sie möchte lieber fotografieren als schleppen. 😆

Was mich im speziellen an einer Systemkamera reizt, ist die Tatsache, dass diese ein sehr geringes Auflagemass besitzen und somit so gut wie alles daran adaptiert werden kann. Der AF (Autofokus) spielt für mich eine absolute Nebenrolle, damit konnte ich mich zu Analogzeiten schon nicht wirklich anfreunden. Ich will die totale Kontrolle über den Schärfepunkt und dies auch im speziellen bei Offenblende. Dafür ist das AF-System absolut nicht geeignet und ich muss sowieso manuell scharf stellen. Aber genau da liegt der Hase im Pfeffer begraben, manuelles scharf stellen bei den heutigen DSLR ist echt eine Zumutung. Wir sind vor gut 5 Jahren von Canon nach Pentax gewechselt, da diese einen hellen, klaren Sucher hatte. Das war zur Zeit der Pentax K20D und im Gegensatz zur Canon EOS 30D bzw. 40D war das ein echter Quantensprung. Doch leider hat sich dieser Vorteil auch bei Pentax mittlerweile relativiert, bei der K5 und K3 sind die Sucher dunkler geworden und speziell für mich als Brillenträger eine Katastrophe. Der LiveView ist auch keine echte Alternative, da er recht stark flimmert und häufig auf dem Display nicht wirklich viel zu erkennen ist. So wurde ich auf einige Lobgesänge über die neuesten elektronischen Sucher (EVF) aufmerksam. Hier taten sich ins besondere die X-T** Modelle von Fujifilm hervor. Also hieß es Informationen sammeln, lesen, auswerten und vor allem auch mal testen.

Das Ergebnis dieser Aktion ist nun eine Fujifilm X-T10

X-T10_front

Der Sucher sowohl bei der X-T1 als auch bei der X-T10 haben mich wirklich überrascht und begeistert. Auch die Bedienelemente und das Aussehen kamen sehr positiv rüber. Warum es letzlich eine X-T10 und keine X-T1 geworden ist, waren einige kleine Vorteile die mir persönlich die X-T10 geboten hat. Und nicht zuletzt fiel die Entscheidung auf Grund der 500 Euro Differenz zwischen den beiden Kameras um so leichter. Es wären lediglich die etwas grösseren Abmessungen der X-T1 für mich von Vorteil gewesen, aber dafür waren mir 500 Euro definitiv zu viel des Guten. Es steht ja der Winter vor der Tür und so werde ich mal ein paar Tage in der Werkstatt verbringen und der X-T10 eine bessere Haptik verpassen. 😉

Das arbeiten mit der X-T10 macht gewaltigen Spass. Die Bildgestaltung steht wieder vollkommen im Vordergrund und man besinnt sich auf alte Gewohnheiten. Mit dem Sucher und seinen diversen Fokusierhilfen gelingt das manuelle scharf stellen nun auf den Punkt. Die hochwertigen Festbrennweiten, welche wir besitzen und die nun über Adapter zum Einsatz kommen überzeugen auf ganzer Linie.

X-T10_fronts

Unter anderem gehört hierzu das Samyang 24mm f/1.4 – An der Pentax habe ich damit extreme Probleme exakt scharf stellen zu können. Mit der Fuji ist das ein Kinderspiel!

Bilder mit dieser Kombination findet Ihr in meiner Foto-Galerie unter dem Einstelldatum: 30. September 2015

Auch die vielen Bedienknöpfe und vor allem 7 programmierbare Funktionstasten lassen kaum noch Wünsche offen.

X-T10_top

Ein zusätzliches Highlight ist aber in jedem Fall noch die Möglichkeit vor der Aufnahme die genaue Belichtung und Tiefenschärfe zu sehen. Jede Veränderung der Belichtung wird in Echtzeit im Sucher oder auf dem Display angezeigt. Auch die Auswirkung der Tiefenschärfe bei veränderter Blendenöffnung ist sehr genau zu verfolgen. Damit werden Testaufnahmen und ein herantasten an das richtige Ergebnis fast überflüssig. Man kann die Aufnahmen schon bei den Einstellungen optimal beurteilen und gestalten. Einfach genial!

X-T10_back

Wir haben die X-T10 nun knapp 3 Wochen und sie überzeugt bei jedem Fotoausflug immer noch mehr.

Noch werden wir ein DSLR-Gehäuse behalten, aber die Frage ist echt – wie lange noch.

Wie sich die X-T10 weiterhin schlägt und was sie so kann und bietet werde ich nach und nach hier einstellen. Gerne nehme ich auch Wünsche entgegen, oder beantworte Fragen soweit es mir möglich ist.

Gruss Jürgen

Autofokus – ein geschickter Werbefeldzug

Die perfekte Suggestion haben sich Marketingexperten in Bezug auf das AF-System einfallen lassen. Mit einem Winkelzug erwecken sie bei uns Benutzern eine Vorspiegelung falscher Tatsachen.

Sportfotografen haben sich zu Zeiten der rein manuellen Fokusierung eine Möglichkeit gewünscht, um schneller scharfstellen zu können. Die Drehung am Fokusring erfordert teilweise ein umgreifen mit der Hand. Dies ist zeitaufwendig und hinderlich bei schnellen Motiven. So kam es zur Entwicklung eines Fokus Assistenten. Dieser Assistent ermöglicht über einen motorischen Antrieb eine schnelle automatische Drehung des Fokusrings. Ein Sensor sorgt dabei für die Erfassung des zu fokussierenden Objekts. Das Autofokus-System war geboren. Allerdings nicht in dem Sinne, wie es heute von den meisten Nutzern angesehen wird. Es ist eben kein Autofokus, also ein System was in der Lage ist automatisch auf das gewünschte Objekt scharf zu stellen. Es ist ein Fokus Assistent, welcher eine grobe Vorfokusierung vornimmt, damit der Nutzer nur noch mit einer Feinjustierung das gewünschte Objekt optimal scharf stellen kann. Deshalb besassen die Objektive auch einen sogenannten Quick-Shift, die Möglichkeit trotz AF manuell einzugreifen. Leider haben auch die Objektivhersteller den eigentlichen Sinn des Autofokus-Systems mittlerweile vollkommen vergessen und bieten kaum noch Objektive mit Quick-Shift an. Ein absolutes No Go! Denn es gab nie – es gibt nicht – und es wird auch niemals ein System geben, welches automatisch auf den Punkt scharf stellen kann! Dazu fehlt nämlich ein ganz wesentliches Bauteil, ein Gehirn! Die künstliche Inteligenz wird dieses aber zum Glück wohl niemals erreichen/ersetzen können. Es werden immer entscheidende Faktoren fehlen.

Die AF-Systeme sind in allen Fotoforen eines der am häufigsten diskutierten Themen. Da liest man immer wieder von nicht funktionierenden, zu langsamen, oder ungenauen AF-Systemen. Alles völliger Quatsch! Die AF-Systeme machen genau das, wofür sie vorgesehen sind, beziehungsweise wozu sie in der Lage sind. Nämlich dem Nutzer eine Unterstürzung bei der Fokussierung zu bieten. Im Endeffekt muss immer noch der Fotograf das perfekte Bild machen, denn nur er weiss ganz genau worauf es ihm ankommt.

Das Problem sind also nie die AF-Systeme, sondern die jenigen die hinter der Kamera stehen und diese bedienen!

Wenn das AF-System so angesehen und eingesetzt wird, wie es ursprünglich gedacht war, nämlich lediglich als Assistent, dann klappt es auch mit der Schärfe. In manchen Situationen (z.B. Sport) mögen die AF-Systeme bisweilen schon ganz ansehnliche Ergebnisse liefern, aber man darf eben nie die absolute punktgenaue Schärfe erwarten.

In vielen Situationen, besonders bei der Makrofotografie wird deshalb auch immer eine manuelle Fokussierung empfohlen und angewandt. Erfahrene Fotografen benutzen recht wenig den AF, da sie manuell meistens schneller zum gewünschten Ergebnis kommen. Ein grosses Problem bei den heutigen Digitalkameras sind dabei allerdings die Sucher. Hier fehlen die altbewährten Einstellhilfen, wie Schnittbildentfernungsmesser, oder Mikroprismenring. Die heutigen Sucher sind in den meisten Fällen für ein manuelles Scharfstellen gar nicht mehr zu gebrauchen. Weshalb auch häufig der Ruf nach geeigneten Einstellscheiben laut wird. Auf einem guten Weg in Richtung manueller Einstellhilfen sind die neuesten elektronischen Sucher (EVF). Sie bieten wieder die guten alten Einstellhilfen und mittlerweile ein klares flimmerfreies Sucherbild. Ein guter Weg wieder hin zur bewusten Fotografie und weg von der Knipserei.

Allzeit Gut Licht
wünscht Jürgen

REAL – ABSTRAKT

AUSSTELLUNG von DAGMAR VOGT im KULTURORT DEPOT in DORTMUND

Das alte Straßenbahndepot auf der Immermannstraße in Dortmund wurde im Jahr 1995 von der Kuturwerkstatt Depot als neuer Standort für Künstler und Künstlerinnen verschiedener Sparten auserkoren. Mitte 1996 haben die meisten Ateliers ihre Besitzer gefunden und seit 1997 finden immer wieder wechselnde Ausstellungen statt.

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Dagmar Vogt abasolvierte ihre künstlerische Ausbildung an der Hochschule in Dortmund. Sie ist heute Mitglied des Wittener Künstlerbundes und der Bergischen Kunstgenossenschaft Wuppertal

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„Meine Bilder sollen erzählen, sie sollen den Freiraum für Imagination liefern, sie sollen eine eigene Sphäre haben, die Assoziation herausfordert.“
Sie arbeitet nicht nach fertigen Konzepten ihre Arbeiten entstehen im Zusammenspiel von Auge und Hand. So entstehen Bildformen zwischen Abstraktion und Figuration.
Zwischen Farbauftrag, Übermalung, Zerstören und erneutem Bildaufbau lösen sich die klaren Umrisse auf, Landschaften und Figuren werden zurückgenommen. So bekommt die Farbe eine neue, dynamische Ausdrucksweise, die Bewegung, Beschleunigung und Geschwindigkeit ahnen lässt und somit die Anschauung des Betrachters fordert. Ebenso hantiert sie mit verschiedensten Materialien und schafft so Skulpturen, die trotz ihres gewichtigen Materials leicht, fast schon schwebend wirken. Meistens entstehen diese Skulpturen wärend des Schaffens von ganz alleine – „meine Augen steuern meine Hände und meine Sinne wählen das Material“

Es ist auch eine Kunst, Kunst richtig zu fotografieren! Ich hoffe, es ist mir einigermaßen gelungen.

Gruss Jürgen