Kontorhausviertel

Das Kontorhausviertel mit seinen imposanten Backstein-Bürohäusern (Kontor ist ein hanseatisches Wort für Büro) liegt nur wenige Schritte von der Mönckebergstraße entfernt und ist doch eine ganz andere Welt. Ob handgemachte Seifen, erlesene Zigarren, Tee aus den Gärten der Welt oder handgefertige Mode – Shopping im Kontorhausviertel ist ein Erlebnis abseits des Massengeschmacks.
Die Atmosphäre in den Straßen zwischen Chilehaus und Sprinkenhof ist gelassen. Büroangestellte bummeln hier in der Mittagspause, und Touristen bestaunen auf dem Weg in die Speicherstadt die gewagte Form des Chilehauses. Im Sommer kann man gemütlich in den Höfen der Kontorhäuser sitzen und Kaffee trinken oder essen.

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Speicherstadt

Die Hamburger Speicherstadt ist ein historischer Lagerhauskomplex im Hamburger Hafen. Sie steht seit 1991 unter Denkmalschutz. Die Speicherstadt wurde ab 1883 auf den ehemaligen Elbinseln und Wohnquartieren Kehrwieder und Wandrahm als Teilstück des Hamburger Freihafens erbaut, der erste Abschnitt war 1888 fertiggestellt. Die Speicherstadt steht auf einer rund 26 Hektar großen Fläche (einschließlich der Fleete), auf einer Länge von etwa 1,5 Kilometer und 150 bis 250 Metern Breite im nordöstlichen Hamburger Hafen. Sie zieht sich von der Kehrwiederspitze und dem Sandtorhöft im Westen bis zum ehemaligen Teerhof bei der Oberbaumbrücke im Osten. Dabei wird sie von sechs Fleeten durchzogen.

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HafenCity

Die HafenCity ist eines der markantesten Stadtentwicklungsvorhaben in Wasserlage weltweit. Auf der Basis einer anspruchsvollen Konzeption erweitert sie die Fläche der Hamburger City um 40 Prozent. Hamburgs Identität als maritime Stadt wird weiter gestärkt. Schon heute gilt sie als Vorzeigeprojekt für große internationale Stadtentwicklungsprojekte, auch wenn sich der Entwicklungszeitraum noch bis etwa 2025 erstreckt.
Den Anfang der HafenCity-Entwicklung machte das 2009 fertiggestellte Quartier Am Sandtorkai/Dalmannkai, wo auf dem historischen Kaispeicher A auch die Elbphilharmonie entstanden ist. Eröffnet wird das neue Hamburger Wahrzeichen mit seinen zwei Konzertsälen, einem Fünf-Sterne-Hotel und ca. 45 Wohnungen nach deutlicher Verzögerung, im Januar 2017.

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Alstervergnügen

Hamburgs beliebtes Stadtfest „Alstervergnügen“ rund um die Alster fand an dem Wochenende, als wir in Hamburg waren, zwischen Rathausmarkt und Lombardsbrücke statt. Der sommerlich-maritime Charakter dieses Festes wird durch Aufführungen zu Wasser und zu Land unterstrichen. Am Donnerstagabend zeigte The Sound of Sweden The ABBA Illusion ihren Bühnenauftritt. Dazwischen Kleinkunst und Straßentheater, aber auch Fahrgeschäfte wie ein Riesenrad. Kunsthandwerk-Markt und Genussmeile runden das Konzept vom Alstervergnügen in Hamburg ab. Und natürlich darf auch ein Höhen-Feuerwerk am Abend nicht fehlen.

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Rathausplatz – Alsterfleet

Das Hamburger Rathaus ist der Sitz der Bürgerschaft (Parlament) und des Senats (Landesregierung) der Freien und Hansestadt Hamburg. Das architektonisch prachtvolle Gebäude an der Binnenalster wurde zwischen den Jahren 1886 und 1897 durch verschiedene Baumeister im historistischen Stil der Neorenaissance errichtet. Der Turm hat eine Höhe von 112 m und ist damit eine markante Landmarke im Hamburger Stadtbild.

Die Alsterarkaden liegen zwischen Jungfernstieg und Rathausmarkt parallel zum Neuen Wall. Mit ihren weißen Rundbögen, den pittoresken Terrassen und der Wasserlage am Alsterfleet versprühen sie venezianisches Flair inmitten der Hamburger Innenstadt. Das Angebot der Shops, Restaurants und Cafés ist exklusiv.

Eines davon ist das syrische Restaurant Saliba. Beim vorbeigehen kann man dieses kleine Restaurant in den Alster Arkaden schon mal übersehen, da es von außen doch eher klein und unscheinbar ist. Es verfügt aber über 2 Etagen und einen Aussenbereich, der eine Treppe hinunter auch einige Tische direkt am Fleet bereit hält.

Der Überraschung eine Chance geben, aufs Feinste verwöhnt zu werden …
Sich freuen auf eine raffinierte Speisenfolge von kalten und warmen Spezialitäten. Eine prächtige Vielfalt, gereicht in einem Mosaik aus Schälchen begleitet uns bei unserem 6 Gänge SALIBA MAZZA Menü. Falafel, Humus, Kibbe, Tabouleh, Nakanek, Lahme Mozaat, Batta Hilaneh … Frisches Gemüse und Salate auf Saucen und Pasten mit Nüssen. Und den Abschluss bildet die „
Süße Sünde“.

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Panoptikum

Seit über 130 Jahren werden hier bedeutende Herrscher der Geschichte, Genies aus Kultur und Wissenschaft und die schillerndsten Persönlichkeiten der Kunst, Kultur und des Sports präsentiert. Ein Wiedersehen mit den Beatles, eine Audience bei Queen Elisabeth oder auf „Du und Du“ mit Karl, Helmut, Angie und Gerd – hier kann man seine Idole hautnah erleben – ohne Bodyguards, die den Blick versperren.

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Reeperbahn

Die Reeperbahn ist die zentrale Straße im Vergnügungs- und Rotlichtviertel des Hamburger Stadtteils St. Pauli. Sie ist etwa 930 Meter lang und verläuft vom Millerntor in Richtung Westen bis hin zum Nobistor (Hamburg-Altona), wo sie in die Königstraße übergeht. Sie gilt als „sündigste Meile der Welt“.

Zu den Sehenswürdigkeiten an der Reeperbahn gehören die vielen Nachtclubs, Bars und Diskotheken. Dazu zählen das bekannte Café Keese, die fensterlose Kneipe „Zur Ritze“ mit eigenem Boxkeller und die unterschiedlichsten Lokalitäten, die sich in den Seitenstraßen, wie der vom Beatles-Platz abzweigenden Großen Freiheit oder dem Hans-Albers-Platz, fortsetzen. Theater konzentrieren sich am parallel zur Reeperbahn verlaufenden Spielbudenplatz mit der bekanntesten deutschen Polizeiwache, der Davidwache, dem Wachsfigurenkabinett Panoptikum, dem St.-Pauli-Theater, Schmidt Theater und Schmidts Tivoli sowie dem Operettenhaus. Zu den bekannten Etablissements im Erotikbereich gehören das Dollhouse, das Safari und das A la Charm.

Olivia Jones und ihre Crew zeigen mit der Kieztour “Olivias Safari” das bunte Treiben auf St. Pauli – mit flotten Sprüchen, sündigen Sehenswürdigkeiten, schrägen Anekdoten, Etappen-Erfrischung und Finale-Schnäpschen.

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Alter Elbtunnel

Der im Jahre 1911 eröffnete Alte Elbtunnel wurde gebaut, um den Hafen- und Werftarbeitern als Verbindungsweg zwischen den Landungsbrücken und Steinwerder zu dienen. Ursprünglich eine technische Innovation, wurde der Tunnel spätestens nach Eröffnung des „neuen“ Elbtunnels in den siebziger Jahren und weiterer neuer Brückenbauten im Hafen zur Touristenattraktion.

Ein Gebäude mit grüner Kuppel an den Landungsbrücken deutet auf den unter der Elbe querlaufenden Tunnel hin, der seit 2003 unter Denkmalschutz steht. Fahrstühle bringen Fußgänger und Radfahrer in die Tiefe, Autos nutzen die hydraulisch betriebenen Fahrkörbe und bezahlen eine Gebühr von zwei Euro.

Aussichtspunkt Steinwerder

Der 426 Meter lange Tunnel wird heutzutage genutzt, um die verwinkelten Ecken des Hafens zu erkunden, nach Wilhelmsburg oder ins Alte Land zu gelangen. Sehr beliebt ist auch die Aussichtsplattform, von der die Touristen und Einheimischen gleichermaßen einen wunderschönen Panoramablick auf die Hamburger Landungsbrücken haben.

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Landungsbrücken

Die St. Pauli-Landungsbrücken liegen im Hamburger Stadtteil St. Pauli zwischen Niederhafen und Hamburger Fischmarkt an der Elbe. Bei den Landungsbrücken handelt es sich um eine große Anlegestelle für Fahrgastschiffe. Ziemlich im Zentrum der Landungsbrücken befindet sich der nördliche Eingang zum Alten Elbtunnel. Den östlichen Abschluss des Gebäudekomplexes bildet der Pegelturm. Auf halber Höhe des Turmes auf der Elbseite ist oben in der Mauer ein Wasserstandsanzeiger eingelassen, der über den aktuellen Stand der Tide informiert. In seiner zweiten Funktion ist der Pegelturm auch Uhren- und Glockenturm. Das Zifferblatt ist weithin sichtbar. Die Glocke erklingt zur vollen und halben Stunde.

Hamburgs Weinberg am Hafen

Seit 1995 hat Hamburg einen Weinberg. Oberhalb der St. Pauli Landungsbrücken am Stintfang in erstklassiger Elblage gelegen. 50 Rebstöcke wurde vom Stuttgarter Weindorf der Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg gestiftet. Nach Ergänzungspflanzungen 2005 und 2010 sind es inzwischen 100 Rebstöcke der weißen Sorte Phoenix und der roten Sorte Regent. Die Bürgerschaft verschenkt den im Übrigen unverkäuflichen Wein an ganz besondere Gäste Hamburgs.

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Fischereihafen Altona

Jährlich werden am Fischereihafen 36.000 Tonnen Frischfisch umgeschlagen. So werden rund 14 Prozent der gesamten Frischfischversorgung Deutschlands über Hamburg abgewickelt. Auf dem Gelände sind ca. 60 fischwirtschaftliche und gastronomische Betriebe angesiedelt. Fischbrötchen, Krabbenbrötchen oder Pannfisch gibt es hier quasi am „Laufenden Band“.

Eines der auffälligsten Gebäude im Fischereihafen ist das Dockland-Bürogebäude. Eine Besonderheit in dem Gebäude sind die diagonal verkehrenden Personenaufzüge. Die fast 500 Quadratmeter große Dachterrasse bietet einen guten Blick über den Hamburger Hafen und das nördliche Elbufer; sie ist über eine der beiden Freitreppen für die Öffentlichkeit zugänglich.

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