St. Nikolai

Die Ruine der Hauptkirche St. Nikolai am Hamburger Hopfenmarkt ist als Mahnmal „den Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft zwischen 1933 und 1945“ gewidmet. Von der 1195 gegründeten und in letzter Ausführung 1874 fertiggestellten neugotischen Kirche sind nach den Kriegszerstörungen von 1943 und dem weitgehenden Abriss im Jahre 1951 noch der 147 Meter hohe Turm, ein Teil der südlichen Außenmauer und die Wände des Chors erhalten. Für eine Gedenkstätte wurden auf dem offenen Platz des ehemaligen Kirchenraums sowie in der unmittelbaren Umgebung Kunstwerke und Denkmale aufgestellt. Seit 2005 führt ein gläserner Fahrstuhl im Turm zu einer Aussichtsplattform auf 76 Metern Höhe.
Bei unserem Besuch wurde der Turm gerade renoviert und war voll eingerüstet. Dadurch war an eine Aussicht vom Turm nicht zu denken.

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Deichstrasse

Die Deichstraße wartet unweit des Hamburger Hafens mit sehenswerten Fachwerkhäusern und barocken Fassaden direkt am Nikolaifleet auf. Sie ist eines der letzten Zeugnisse der Stadtarchitektur von vor 1842.
Schon beim Betreten der Deichstraße aus Richtung des Hamburger Hafens verändert sich schlagartig die Atmosphäre. Von dem coolen Flair moderner Bürogebäude aus der unmittelbaren Nachbarschaft ist nichts mehr zu spüren. Cafés und Restaurants wie Das Kontor, das Ti Breizh und der Kartoffelkeller oder kleine Boutiquen entlang der Fußgängerzone laden zum Verweilen ein und erinnern an das alte Hamburg. Charakterisierend für die Deichstraße sind die direkt am Nikolaifleet errichteten althamburgischen Bürgerhäuser, die heutzutage zu den letzten Zeugnissen einer längst vergangen Zeit gehören. Diese mehrgeschossigen Fachwerkhäuser mit barocker Front vereinten Kontor-, Wohn- und Lagerhaus unter einem Dach und besaßen einen Land- und einen Wasserzugang. Vom Fleet aus wurden die dort wohnenden Kaufmänner mit Waren beliefert. Kleine schmale Gassen seitlich entlang der Häuser ermöglichten den Zugang zur Wasserseite.

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Kontorhausviertel

Das Kontorhausviertel mit seinen imposanten Backstein-Bürohäusern (Kontor ist ein hanseatisches Wort für Büro) liegt nur wenige Schritte von der Mönckebergstraße entfernt und ist doch eine ganz andere Welt. Ob handgemachte Seifen, erlesene Zigarren, Tee aus den Gärten der Welt oder handgefertige Mode – Shopping im Kontorhausviertel ist ein Erlebnis abseits des Massengeschmacks.
Die Atmosphäre in den Straßen zwischen Chilehaus und Sprinkenhof ist gelassen. Büroangestellte bummeln hier in der Mittagspause, und Touristen bestaunen auf dem Weg in die Speicherstadt die gewagte Form des Chilehauses. Im Sommer kann man gemütlich in den Höfen der Kontorhäuser sitzen und Kaffee trinken oder essen.

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Speicherstadt

Die Hamburger Speicherstadt ist ein historischer Lagerhauskomplex im Hamburger Hafen. Sie steht seit 1991 unter Denkmalschutz. Die Speicherstadt wurde ab 1883 auf den ehemaligen Elbinseln und Wohnquartieren Kehrwieder und Wandrahm als Teilstück des Hamburger Freihafens erbaut, der erste Abschnitt war 1888 fertiggestellt. Die Speicherstadt steht auf einer rund 26 Hektar großen Fläche (einschließlich der Fleete), auf einer Länge von etwa 1,5 Kilometer und 150 bis 250 Metern Breite im nordöstlichen Hamburger Hafen. Sie zieht sich von der Kehrwiederspitze und dem Sandtorhöft im Westen bis zum ehemaligen Teerhof bei der Oberbaumbrücke im Osten. Dabei wird sie von sechs Fleeten durchzogen.

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HafenCity

Die HafenCity ist eines der markantesten Stadtentwicklungsvorhaben in Wasserlage weltweit. Auf der Basis einer anspruchsvollen Konzeption erweitert sie die Fläche der Hamburger City um 40 Prozent. Hamburgs Identität als maritime Stadt wird weiter gestärkt. Schon heute gilt sie als Vorzeigeprojekt für große internationale Stadtentwicklungsprojekte, auch wenn sich der Entwicklungszeitraum noch bis etwa 2025 erstreckt.
Den Anfang der HafenCity-Entwicklung machte das 2009 fertiggestellte Quartier Am Sandtorkai/Dalmannkai, wo auf dem historischen Kaispeicher A auch die Elbphilharmonie entstanden ist. Eröffnet wird das neue Hamburger Wahrzeichen mit seinen zwei Konzertsälen, einem Fünf-Sterne-Hotel und ca. 45 Wohnungen nach deutlicher Verzögerung, im Januar 2017.

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Alstervergnügen

Hamburgs beliebtes Stadtfest „Alstervergnügen“ rund um die Alster fand an dem Wochenende, als wir in Hamburg waren, zwischen Rathausmarkt und Lombardsbrücke statt. Der sommerlich-maritime Charakter dieses Festes wird durch Aufführungen zu Wasser und zu Land unterstrichen. Am Donnerstagabend zeigte The Sound of Sweden The ABBA Illusion ihren Bühnenauftritt. Dazwischen Kleinkunst und Straßentheater, aber auch Fahrgeschäfte wie ein Riesenrad. Kunsthandwerk-Markt und Genussmeile runden das Konzept vom Alstervergnügen in Hamburg ab. Und natürlich darf auch ein Höhen-Feuerwerk am Abend nicht fehlen.

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Rathausplatz – Alsterfleet

Das Hamburger Rathaus ist der Sitz der Bürgerschaft (Parlament) und des Senats (Landesregierung) der Freien und Hansestadt Hamburg. Das architektonisch prachtvolle Gebäude an der Binnenalster wurde zwischen den Jahren 1886 und 1897 durch verschiedene Baumeister im historistischen Stil der Neorenaissance errichtet. Der Turm hat eine Höhe von 112 m und ist damit eine markante Landmarke im Hamburger Stadtbild.

Die Alsterarkaden liegen zwischen Jungfernstieg und Rathausmarkt parallel zum Neuen Wall. Mit ihren weißen Rundbögen, den pittoresken Terrassen und der Wasserlage am Alsterfleet versprühen sie venezianisches Flair inmitten der Hamburger Innenstadt. Das Angebot der Shops, Restaurants und Cafés ist exklusiv.

Eines davon ist das syrische Restaurant Saliba. Beim vorbeigehen kann man dieses kleine Restaurant in den Alster Arkaden schon mal übersehen, da es von außen doch eher klein und unscheinbar ist. Es verfügt aber über 2 Etagen und einen Aussenbereich, der eine Treppe hinunter auch einige Tische direkt am Fleet bereit hält.

Der Überraschung eine Chance geben, aufs Feinste verwöhnt zu werden …
Sich freuen auf eine raffinierte Speisenfolge von kalten und warmen Spezialitäten. Eine prächtige Vielfalt, gereicht in einem Mosaik aus Schälchen begleitet uns bei unserem 6 Gänge SALIBA MAZZA Menü. Falafel, Humus, Kibbe, Tabouleh, Nakanek, Lahme Mozaat, Batta Hilaneh … Frisches Gemüse und Salate auf Saucen und Pasten mit Nüssen. Und den Abschluss bildet die „
Süße Sünde“.

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